Presse-Rundgang auf der Unterboot 2019 präsentiert die Trends der kommenden Wassersportsaison

Ausgelotet: Interboot zeigt komfortable und nachhaltige Trends auf dem Wasser

20. September 2019 | Vom nachhaltigen Bio-Boot bis zur bequemen Sonnenbadeplattform mit Elektroantrieb: So vielfältig wie die 468 Aussteller aus über 20 Nationen sind auch die Neuheiten, die während der 58. internationalen Wassersport-Ausstellung gezeigt werden. Eine Auswahl davon wurde beim Presse-Rundgang am Messe-Vortag vorgestellt. Von Samstag, 21. bis Sonntag, 29. September 2019 dreht sich in Friedrichshafen alles um die Welt des Wassersports: Dann werden auf dem Messegelände Innovationen gezeigt und auf dem Messe-See und am Interboot Hafen die Segel gehisst, Motorboote gestartet und Boards unter die Füße geschnallt.

Ablegen mit Sonnenenergie

Das knapp sechs Meter lange und nur 1,71 Meter schlanke Motorboot für fünf Personen wird von einem 2-kW-Kräutler-E-Antrieb auf 12 km/h gebracht. Solarpaneele laden die Akkus bei Sonnenschein permanent mit 10 bis 12 Ampere, so dass der Junior bei einer völlig ausreichenden Motorleistung von 600 Watt autark ist und nur bei bedecktem Himmel oder Dunkelheit mit Landstrom nachversorgt werden muss. LED-Navigationslaternen gehören genauso zum Standardbetrieb wie eine 12-Volt- und USB-Steckdose sowie eine vollautomatische, elektrische Bilgenpumpe.

ReThink Plastic-Area widmet sich dem Schutz der Meere

Der Schutz der Meere ist Thema auf der Interboot: Die ReThink Plastic-Area in Halle B3 möchte Wassersportler dafür sensibilisieren und macht mit 3D-Simulationen und Filmen auf die Verschmutzung in den Meeren aufmerksam. Sie zeigt, welche Auswirkungen Müll auf die Meere hat, wie man ihn im Alltag vermeiden kann und welche plastikfreien Alternativen zum Schutz der Ozeane beitragen.

Luftkisseneffekt spart Sprit und gleicht Wellen aus

Die „Gran Turismo 32“ ist mit 9,95 Metern die kleinste Version der insgesamt fünf Motorcruiser umfassenden Serie der französischen Segel- und Motorboot-Werft Bénéteau. Der Airstep-Rumpf verstärkt bei schneller Fahrt die Luftzufuhr von vorn und erzeugt einen Luftkisseneffekt. Das senkt den Treibstoffverbrauch und sorgt bei Wellengang für Fahrkomfort mit Innen- oder Außenborder. Das Deckslayout wurde bewusst zum Wasser hin offen gestaltet, Badeplattform und Cockpit großzügig ausgelegt. Dazu gibt es drei Sonnenliegen auf dem Vordeck. Bis zu sechs Personen finden an Bord Platz.

Robuste Eleganz durch Alu-/Holzkombi

Die deutsch-schweizerische Werftenkooperation von BARRO und Mändli baut Weidlinge und Fährboote aus Aluminium mit individuellem Mahagoni-Ausbau. Die Serie Duett verbindet die Robustheit und die Vorteile eines Alurumpfes mit der Eleganz und Wärme eines Holzbootes. Lieferbar in sechs und sieben Meter Länge. Mit Motorisierungen von 25 bis 100 PS bieten sie einen breiten Einsatzbereich. Die selbstlenzenden Übersetzboote sind unsinkbar.

Tischlein deck dich auf Zuruf

Sprachassistenten wie Alexa sind in aller Munde. Aber eine Kochinsel haben sie noch nicht gesteuert. Das ändert sich mit der Weltneuheit aus Waltenhofen, die nicht nur patentiert ist, sondern kontinuierlich weiterentwickelt wird. Auf Zuruf wird die Sitzbank ausgeklappt und die Arbeitsplatte auf die individuell passende Höhe eingestellt. Schubladen öffnen sich wie von Geisterhand, auch die Kaffeemaschine ist per Sprachbefehl sofort betriebsbereit. Eine Leichtbauversion mit knapp 450 Kilogramm zielt auf den Yachtbau.

Flachsfasern als klimaschonendes Bootsbaumaterial

Kein Glas oder Carbon, sondern Flachs als recyclefähiges Bootsbaumaterial machen die Weltneuheit aus Bremen zu einem nachhaltigen Bio-Boot. Nach der Bente bringt Greenboats einen 8,20 Meter langen und 2,25 Meter breiten Daysailer aus Naturfaser verstärktem Kunststoff (NFK), um bereits beim Bootsbau möglichst wenig CO2 auszustoßen. Die Linien stammen von judel/vrolijk & co. Die „Flax 27“ ist mit einem „Torqeedo Cruise 2.0 FP“ (Faltpropeller) und einer „Power 24-3500“ Batterie ausgestattet und klimaneutral unterwegs.

Schnell und einfach zu segeln mit Superyachtsilhouette

Mit 14,43 Metern Länge über alles bei einer Breite von 4,49 Meter ist die Bavaria C45 eine der größten Yachten auf der Messe. Der langgezogene Rumpf mit seinen drei großen Fenstern sowie der durch sein langes Fensterband schlank wirkende Aufbau lassen den 45-Füßer in der Silhouette wie eine Superyacht erscheinen. Eine Tendergarage hinter der Badeplattform untermauert dies. Drei, vier oder optional sogar fünf Kabinen sowie die Ausstattungsvarianten ‚Style‘ und ‚Holiday‘ stehen für die Allroundeigenschaften. Wichtig war dem Entwicklungsteam, dass das Boot nicht nur schnell, sondern auch einfach zu segeln ist. Deshalb gehört zum Beispiel eine Selbstwendefock zum Grundkonzept.

Langsam, aber sauber von Badebucht zu Badebucht

Die Plattform auf zwei Rümpfen zum Sonnenbaden und Chillen ist knapp vier Meter lang und 2,18 Meter breit. Die Sitze lassen sich zu Liegeflächen umklappen. Mit weniger als 350 Kilogramm Gesamtgewicht lässt sich die „Litore One“ auch leicht auf einem ungebremsten Trailer ziehen. Das Konzept stammt aus Slowenien. Ein „Torqeedo Travel 1103 CL“ befördert vier bis fünf Personen von Bucht zu Bucht.

Die Interboot präsentiert von Samstag, 21. bis Sonntag, 29. September 2019 täglich von 10 bis 18 Uhr die ganze Welt des Wassersports, der Interboot Hafen lädt täglich bis 19 Uhr zum gemütlichen Sundowner. Die Tageskarte kostet online elf Euro, an der Tageskasse 13 Euro. Die Familienkarte ist online für 27 Euro erhältlich, an der Tageskasse für 30 Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahre bezahlen fünf Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter WWW.INTERBOOT.DEWWW.FACEBOOK.DE/INTERBOOTWWW.INSTAGRAM.COM/INTERBOOT.FRIEDRICHSHAFEN und #interboot.

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